In den meisten Linux-Distributionen ist der Webbrowser Firefox als Standardbrowser installiert.
Wir in der Linux-Werkstatt des RC-Hip empfehlen, diesen gleich nach der Installation (z.B. Linux Mint) gleich zu deinstallieren! Warum? Das erfährt ihr hier:
Grund #1: Die meisten Nutzer vertrauen Firefox zu Unrecht. Das einstige Open-Source-Flagschiff hat sich vom Paulus zum Saulus gewandelt: Ohne die Einstellungen anzupassen, lässt euch Firefox datenschutztechnisch ins Offene Messer laufen. Ihr werdet unwissentlich wie das Opferlamm auf die Datenschutz-(Aus)Schlachtbank geführt.
Die meisten Erstnutzer passen notwendige Sicherheitseinstellungen niemals an. Schnellst Lösung: Firefox deinstallieren, und sicherheitsbewusste Firefox-Forks nutzen. Damit habt ihr diese Probleme nicht bzw. in einem geringeren Maße!
Ja, der Firefox könnte sicher gestaltet und genutzt werden - aber das ist ein Haufen Nacharbeit. Die meisten Erstnutzer machen dies überhaupt nicht, oder nur unzureichend. Falls jemand trotzdem den Firefox nutzen möchte und diese Haufen Nach- und Mehr-Arbeit auf sich nehmen will, erfährt hier dann „Wie?“, z.B. notwendige Mindest-Sicherheitseinstellungen, Firefox „härten“, usw. …
Alternative Lösung Mit dieser neuen Firefox-Philosophie sind viele nicht einverstanden. Deshalb wurden auch Firefox-Forks entwickelt und bereits datenschutzsicher gestaltet, OHNE etwas nacharbeiten zu müssen: z.B. Librewolf …
Grund #2: KI-Funktionen im Hintergrund!
Große Sicherheits-Probleme gab es 2025 mit diesen unausgereiften KI-Funktionen. Zudem wurden dies KI-Funktionen ungefragt eingeführt, sodass die Firefox-Nutzer keine Wahl hatten. Erst nach massiver Kritik hatte Firefox eine Option eingebaut (Ende Februar 2026, Version 148), womit diese KI-Funktionen abgeschaltet werden können - mit einem AUS-Schalter, dem sogenannten AI-Killswitch. Aber dieser muss vom Nutzer selbst ausgeschalten werden, sodass keine KI-Funktionen mehr im Hintergrund laufen. Umgekehrt wäre besser.
Grund #3: Weitergabe von Nutzerdaten
2025 hatte Firefox seine Nutzungsbedingungen geändert. Wer liest diese überhaupt? Kaum jemand. Die meisten stimmen einfach zu.
Das vorherige Firefox-Versprechen „NIEMALS Nutzerdaten zu verkaufen“ wurde damit aufgeweicht. Wer also Wert auf Datenschutz legt, sollte Firefox generell nicht mehr nutzen - oder zumindest sehr viel bewusster nur für wenig sensible Zwecke.
Grund #4: Sicherheits-Lücken?
Es ist auffallend, dass immer mehr Sicherheitslücken bekannt werden, aber v.a. dann immer mehr Zeit vergeht, bis sie behoben und wirksam geschlossen sind, bis schlussendlich das dafür notwendige Sicherheits-Update verfügbar ist.
Warum das wohl so ist? ![]()
Grund #5 bis X: Technische Performance (hoher Ressourcenverbrauch), Kompatibilität, Usability, sinkende Nutzerzahlen (=weniger Weiterentwicklung aufs Kerngeschäft), u.a. …